Geldentwertung Inflation 1923, Währungsreform 1924 und 1948

Bild Inflation Geld

Kapitallebensversicherungen, private Rentenversicherungen (auch englische), Sparbücher, Bausparverträge, festverzinsliche Wertpapiere, Rentenfonds usw. sind Geldwerte und daher bei einer Inflation oder Währungsreform nicht geschützt.

Für die Altersvorsorge sind internationale, konservative Aktienfonds die wesentlich bessere Wahl, denn sie bieten selbst über eine Geldentwertung hinweg Sicherheit bei nachweislich überdurchschnittlicher Rendite. zum Beitrag "Aktienfonds"

 

Auswirkungen der Inflation 1923 sowie der anschließenden Währungsreform 1924

  • Sparguthaben wurden praktisch entwertet

    (im Verhältnis 1.000.000.000.000 : 1 = 1 Billion zu 1)

  • Menschen tauschten alles Geld in Sachwerte, um nicht ihr ganzes Vermögen zu verlieren.

 

Auswirkungen der Währungsreform 1948

  • Sparguthaben wurden im Verhältnis 100:6,5 umgetauscht.
  • Schulden von Staat und von Privatpersonen wurden unterschiedlich behandelt.

    (für den Staat verringerten sich die Schulden, nicht jedoch für Privatpersonen)

  • Preise wie Miete usw. blieben gleich (1:1).
  • Eine ausbezahlte Rente aus einer privaten Rentenversicherung von beispielsweise monatlich
    500 Reichsmark wurde auf 125 DM gekürzt. Kürzung private Rentenversicherung [pdf]

 

Auswirkungen der Währungsreform 1990 (DDR)

  • Sparguthaben wurden im Verhältnis 2:1 umgetauscht.
  • Aus 100 (Ost-) Mark wurden 50 DM.

 

 

Auswirkungen der Währungsreform 1924 und 1948 auf Aktien/Aktienfonds

Währungsreform 1924: Nach Berechnungen von Gregor Gielen hätte ein Anleger, der 1923 einen Betrag von 10.000 Papiermark in den DAX investiert hat, im Jahr 1928 über einen Betrag von 50.000 Reichsmark verfügen können.

Jahr Wert
1923 10.000 Papiermark
1928 50.000 Reichsmark

Jahr Wert
1948 10.000 Reichsmark
1954 13.672 DM

Entwicklung von 10.000 im Dax

Währungsreform 1948: Nach Berechnungen der Humboldt Universität in Berlin hätte ein Anleger, der Anfang 1948 einen Betrag von 10.000 Reichsmark in den deutschen Aktienindex DAX investiert hat, zum Ende 1954 über einen Betrag von 13.672,56 DM verfügen können.

Aktien, und somit automatisch auch Aktienfonds oder aktienfondsgebundene Versicherungen, sind Sachwerte und haben diese Inflation sowie Währungsreform problemlos überstanden. Mit dem Kauf von Aktienfonds werden Sie nämlich Miteigentümer an vielen Unternehmen.

 

Wann lohnt sich der Erwerb von Edelmetall?

Gold- oder auch Silbermünzen sind nützlich, um in wirklich extremen Zeiten (z. B. Inflation oder Währungsreform) flüssig und zahlungskräftig zu sein. Erworbene Gold- oder Silbermünzen sollten natürlich immer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. zum Beitrag "Gold/Silber"

Entgegen vieler Erwartungen ist Gold für den langfristigen Vermögensaufbau untauglich, denn Gold erzielt im Gegensatz zu Unternehmen (Aktien) keine Gewinne. Die langfristigen Renditen liegen bei Gold deshalb etwa in Höhe der Inflationsrate. In den letzten 100 Jahren haben Goldbesitzer sogar über eine ganze Generation hinweg überhaupt keine Rendite erzielt. Des Weiteren unterliegen Edelmetalle wie Gold und Silber teilweise extremen Wertschwankungen.

 

Zudem entstehen auch Kosten beim der Erwerb (z.B. als Goldsparplan) oder der Aufbewahrung (physisches Gold) in einem Bankschließfach oder Tresor.

Für die Altersvorsorge sind internationale, konservative Aktienfonds die wesentlich bessere Wahl. Durch ihren Sachwertstatus gewähren sie ausreichend Sicherheit und Schutz bei Konkurs oder Währungsreform. Zusätzlich bieten Aktienfonds im Gegensatz zu Edelmetallen eine für die Altersvorsorge dringend benötigte, überdurchschnittliche Rendite.

 

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