Nachfolgende Informationen dienen zum Verständnis und können keine Steuerberatung ersetzen. Grundsätzlich sollte deshalb bei jeder Kapitalanlage ein Steuerberater zu Rate gezogen werden. Auch müssen sämtliche Abrechnungen, Steuermitteilungen usw. zu den besparten Fonds sorgfältig aufbewahrt werden.
Nachfolgend vergleichen wir die fondsgebundene
Kapitalversicherung mit einem normalen, reinen Fondssparplan. Von
klassischen Kapitalversicherungen ist grundsätzlich abzuraten. Ein
großer Teil unserer Internetseite widmet diesem Thema.
zum Beitrag "Private Rentenversicherung"
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Seit dem Wegfall der Steuerfreiheit im Jahr 2005 gehört die
fondsgebundene Lebensversicherung sowie die Rentenversicherung nicht
mehr zur ertragreichsten Form der Altersvorsorge. Auch die
Abgeltungssteuer ändert nichts daran. Die fondsgebundene
Versicherung behandeln wir an anderer Stelle.
zum Beitrag "fondsgebundene Lebensversicherung"
Wie realistisch ist eine langfristige Wertsteigerung von 8% pro Jahr?
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Renditen MSCI World Index TR (weltweiter Aktienindex) |
| Renditen internationaler Aktienfonds |
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Nach einer Untersuchung der Stiftung Warentest und des Instituts für Finanz- und Aktuarwissenschaften (IFA) Ulm vermindern die Abschluss- und Verwaltungskosten der Versicherungen die Fondsrendite um 1 bis 2,5% pro Jahr. Wenn ein Fonds eine Rendite von 8% p.a. erwirtschaftet, bleiben im Durchschnitt 5,5-7% Rendite übrig. Wir rechnen mit großzügigen 7% p.a.
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Ablaufleistung (bei mtl. 100,-€, 35 Jahre und bei 7% p.a. - inkl. Überschüsse) |
172.174,-€ |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt jährlich |
8.609,-€ |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt monatlich |
717,-€ |
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Minus Steuer (18% werden versteuert mit pers. Steuersatz z.B. 20%) |
717,-€ x 0,18 x 0,2 |
ca. - 26,-€ |
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Monatliche Auszahlung (717,-€ - 26,-€) |
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691,-€ |
ACHTUNG: Kapital nicht mehr verfügbar weil Verrentung über Versicherung (sofortbeginnende Rentenversicherung)
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Ablaufleistung (inkl. nicht garantierter Überschüsse): |
172.174,-€ |
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Minus eingezahlte Beiträge |
42.000,-€ |
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zu versteuernder Ertrag |
130.174,-€ |
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Minus Steuer (hälftiger Ertrag mit Steuersatz 39%*) 0,39 x 0,5 x 130.174,-€ |
25.384,-€ |
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Kapitalauszahlung (172.174,-€ - 25.384,-€) |
146.790,-€ |
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*Durch den hohen Auszahlungsbetrag zuzüglich des regulären Einkommens gilt für Sie natürlich ein hoher Steuersatz. Durchschnittssteuersatz: 42,1% nach Grundtabelle, 36,1% nach Splittingtabelle, Einkommen 40.000,-€, 2 Kinder. Quelle: Steuerrechner
Beachten Sie auch das Stornorisiko. Denn lediglich 25% aller Verträge werden bis zum Ende der Laufzeit durchgehalten. Der Steuervorteil gilt erst ab dem 60. Lebensjahr. Und bereits innerhalb der ersten 5 Jahren werden ca. 50% aller Verträge vorzeitig gekündigt.
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Schon allein die hohe Stornoquote hebelt also den Nutzen eines
Steuervorteils für die meisten Sparer eines solchen Produktes
vorzeitig aus.
Stornoquoten [pdf - 40 KB]
Zunächst sollte man wissen, dass sich die Erträge aus einer Fondsanlage sich in sog. "Zinsen", "Dividenden" und "Kursgewinne" unterteilen lassen. Mit Einführung der Abgeltungssteuer werden nun seit 2009 automatisch 25% dieser Erträge an das Finanzamt abgeführt. Dabei gilt:
Mit einem ausreichenden Freistellungsauftrag kann der Abzug für die nächsten Jahre vermieden werden.
Damit der Anleger die angesammelten Zinsen und Dividenden beim Verkauf seiner Fondsanteile letztlich nicht nochmals versteuern muss (Doppelbesteuerung), hat der Gesetzgeber folgendes geregelt: Der Anleger kann seinen Veräußerungsgewinn beim Verkauf um die bis dahin entstandenen Thesaurierungsbeträge (Zinsen und Dividenden) bereinigen, d.h. abziehen. Bei einer Inlandsverwahrung eines in Deutschland gegründeten thesaurierenden Fonds übernimmt dies die depotführende Stelle (z.B. Ebase).
Bei ausländischen thesaurierenden Fonds (das sind Fonds welche Zinsen und Dividenden automatisch wiederanlegen) erfolgt kein automatischer Abzug. Zinsen und Dividenden von ausländischen thesaurierenden Fonds müssen in der Steuererklärung angegeben werden.
Bei der Durchsicht der Depots und Steuermitteilungen stellten wir bislang lediglich geringe steuerpflichtige Erträge von ca.
0,5% bis 1% p.a. fest.
Das Finanzamt vermindert durch die Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer die Rendite um 0,28% p.a. (0,28% = 1% x 0,28). Dadurch ergibt sich eine Nettorendite von 7,72% pro Jahr.
Damit der Anleger die angesammelten Zinsen und Dividenden beim Verkauf seiner Fondsanteile letztlich nicht nochmals versteuern muss (Doppelbesteuerung), hat der Gesetzgeber folgendes geregelt: Der Anleger kann seinen Veräußerungsgewinn beim Verkauf um die bis dahin entstandenen Thesaurierungsbeträge (Zinsen und Dividenden) bereinigen, d.h. abziehen. Bei einer Inlandsverwahrung eines in Deutschland gegründeten thesaurierenden Fonds übernimmt dies die depotführende Stelle (z.B. Ebase). Bei ausländisch thesaurierenden Fonds muss dem Finanzamt nachgewiesen werden, dass Zinsen und Dividenden bereits versteuert wurden.
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Die 197.471 Euro bestehen zu 7,5% aus Zinsen und Dividenden sowie der Summe der eingezahlten Beiträge (21%). Daher werden lediglich 71,5% der Auszahlung versteuert.
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Ablaufleistung gesamt: bei mtl. 100 €, 35 Jahre und bei 7,72% Nettorendite p.a. abzgl. Depotgebühren FFB |
197.471,-€ |
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Rente durch Entnahmeplan z.B. 6% p.a. ergibt jährlich |
11.848,-€ |
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Rente durch Entnahmeplan z.B. 6% p.a. ergibt monatlich |
987,-€ |
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Minus 28% Steuer - maximaler Steuersatz (987,-€ x 0,28 x 0,715) |
- 198,-€ |
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| Monatliche Auszahlung (987,-€ - 198,-€) |
789,-€ |
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im genannten Beispiel bleibt Ihr Kapital erhalten, Höhe der Rentenauszahlung ist frei wählbar
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Ablaufleistung gesamt: bei mtl. 100 €, 35 Jahre und bei 7,72% Nettorendite p.a. abzgl. Depotgebühren FFB |
197.471,-€ |
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minus angesammelte Dividenden (Dividenden 7,5% von 197.471,-€) |
14.810,-€ |
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minus eingezahlte Beiträge |
42.000,-€ |
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zu versteuernder Ertrag |
140.661,-€ |
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Minus 28% Abgeltungssteuer - maximaler Steuersatz (140.661,-€ x 0,28) |
39.385,-€ |
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Kapitalauszahlung (197.471,-€ - 39.385,-€) |
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158.086,-€ |
im genannten Beispiel bleibt Ihr Kapital erhalten, Höhe der Rentenauszahlung ist frei wählbar
Tipp: Durch Ausschöpfen des persönlichen Sparerfreibetrages kann die Besteuerung sogar noch reduziert werden. Denn nur die Kapitalerträge, welche 750,-€/1.500,-€ (ledig/verheiratet) übersteigen werden besteuert. Zusammen mit der Werbungskostenpauschale von 51,-€/102,-€ (ledig/verheiratet) ergibt sich ein Gesamtfreibetrag von 801,-€/1.602,-€. Bei den obigen Berechnungen zum Fondssparplan wurde mit max. Steuersatz und ohne Freistellungsauftrag gerechnet (28%).
Entwicklung von 197.471,-€ bei einer Nachsteuerrendite von 7,72% p.a. trotz einer monatlichen Auszahlung von 987,-€ (= 6% p.a) über verschiedene Zeiträume.
| Zeitraum |
Einmalanlage |
Mtl. Entnahme |
Depotwert* |
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| 20 Jahre |
197.471,-€ |
987,-€ |
346.578,-€ |
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| 30 Jahre |
197.471,-€ |
987,-€ |
559.176,-€ |
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*Abgeltungsteuer berücksichtigt |
Künftige Werte können höher oder niedriger ausfallen |