Nachfolgende Informationen dienen zum Verständnis und können keine Steuerberatung ersetzen. Grundsätzlich sollte deshalb bei jeder Kapitalanlage ein Steuerberater zu Rate gezogen werden. Auch müssen sämtliche Abrechnungen, Steuermitteilungen usw. zu den besparten Fonds sorgfältig aufbewahrt werden.
Nachfolgend vergleichen wir die staatlich geförderten (Fonds-)
Produkte mit einem normalen, reinen Fondssparplan. Von der Riester-
oder Rüruprente mit einer Kapitallebens- oder privaten
Rentenversicherung ist grundsätzlich abzuraten. Ein großer Teil
unserer Internetseite widmet diesem Thema.
zum Beitrag "Private Rentenversicherung"
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Den Beitrag zur fondsgebundenen Riesterrente finden Sie unter
folgendem Link.
Riester-Rente
Wie realistisch ist eine langfristige Wertsteigerung von 8% pro Jahr?
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Renditen MSCI World Index TR (weltweiter Aktienindex) |
| Renditen internationaler Aktienfonds |
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Nach einer Studie der Frankfurt School of Finance & Management und eigene Angaben eines Versicherers vermindert die Sicherstellung der eingezahlten Beiträge die Fondsrendite langfristig um 3-5% pro Jahr. Erwirtschaftet ein Fonds ohne Beitragsgarantie eine Rendite von z.B. 8% p.a., so bleibt beim selben Fonds mit Beitragsgarantie im Durchschnitt nur 3-5% p.a. übrig. Abschluss- und Verwaltungskosten vermindern die Rendite nochmals um ca. 1-1,5% p.a.. Wir rechnen mit großzügigen 4% p.a.
| Ablaufleistung (bei mtl. 100,-€, 35 Jahre und bei 4% p.a. - inkl. Überschüsse) |
[90.298,-€] |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt jährlich |
4.515,-€ |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt monatlich |
376,-€ |
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Minus 18% Steuer (376,-€ x 0,18) |
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ca. - 68,-€ |
| Monatliche Auszahlung (376,-€ - 68,-€) |
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308,-€ |
ACHTUNG: Kapital nicht mehr verfügbar weil Verrentung über Versicherung (sofortbeginnende Rentenversicherung)
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Nach einer Studie der Frankfurt School of Finance & Management vermindert die Sicherstellung der eingezahlten Beiträge die Fondsrendite langfristig um 3-5% pro Jahr. Erwirtschaftet ein Fonds ohne Beitragsgarantie eine Rendite von z.B. 8% p.a., so bleibt beim selben Fonds mit Beitragsgarantie im Durchschnitt nur 3-5% p.a. übrig. Abschluss- und Depotkosten vermindern die Rendite nochmals um ca. 0,1-0,5% p.a.. Wir rechnen mit großzügigen 4,9% p.a.
| Ablaufleistung bei mtl. 100,-€, 35 Jahre und bei 4,9% p.a. |
[108.983,-€] |
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Rente 6,5% p.a. (Fonds-Auszahlplan) ergibt jährlich |
7.084,-€ |
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Rente 6,5% p.a. (Fonds-Auszahlplan) ergibt monatlich |
590,-€ |
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Minus Steuer 18% (590,-€ x 0,18) |
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ca. - 106,-€ |
| Monatliche Auszahlung (590,-€ - 106,-€) |
484,-€ |
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ACHTUNG: Kapital nicht mehr verfügbar! Nur die Hinterbliebenen erhalten bei Tod vor 85 das Restguthaben.
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Nach einer Studie der Frankfurt School of Finance & Management und eigene Angaben eines Versicherers vermindert die Sicherstellung der eingezahlten Beiträge die Fondsrendite langfristig um 3-5% pro Jahr. Erwirtschaftet ein Fonds ohne Beitragsgarantie eine Rendite von z.B. 8% p.a., so bleibt beim selben Fonds mit Beitragsgarantie im Durchschnitt nur 3-5% p.a. übrig. Abschluss- und Verwaltungskosten vermindern die Rendite nochmals um ca. 1-1,5% p.a.. Wir rechnen mit großzügigen 4% p.a.
| Ablaufleistung (bei mtl. 100,-€, 35 Jahre und bei 4% p.a. - inkl. Überschüsse) |
[90.298,-€] |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt jährlich |
4.515,-€ |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt monatlich |
376,-€ |
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Minus 18% Steuer (376,-€ x 0,18) |
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ca. - 68,-€ |
| Monatliche Auszahlung (376,-€ - 68,-€) |
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308,-€ |
ACHTUNG: Kapital
nicht verfügbar, da kein Anspruch auf das Guthaben
besteht.
Anmerkung: Theoretisch ließe sich bei der Rüruprente eine höhere Rente erzielen, da vom Gesetzgeber ein Erhalt der eingezahlten Beiträge nicht vorgeschrieben ist. Jedoch lässt sich die Beitragsgarantie gar nicht bei jedem Anbieter abwählen. Der Wert der Nachsteuerrente einer Rüruprente ohne Beitragsgarantie würde monatlich ca. 588,-€ betragen. Zu beachten ist auch, dass vom Versicherer immer nur eine begrenzte Auswahl an (hauseigenen) Fonds angeboten wird, was langfristig die Rendite oft schmälert.
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Nach einer Studie der Frankfurt School of Finance & Management vermindert die Sicherstellung der eingezahlten Beiträge die Fondsrendite langfristig um 3-5% pro Jahr. Erwirtschaftet ein Fonds ohne Beitragsgarantie eine Rendite von z.B. 8% p.a., so bleibt beim selben Fonds mit Beitragsgarantie im Durchschnitt nur 3-5% p.a. übrig. Abschluss- und Depotkosten vermindern die Rendite nochmals um ca. 0,1-0,5% p.a.. Wir rechnen mit großzügigen 4,9% p.a.
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Ablaufleistung (bei mtl. 100,-€, 35 Jahre und bei 4,9% p.a.) |
[108.983,-€] |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt jährlich |
5.449,-€ |
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Rente 5% p.a. (inkl. Überschüsse - nicht garantiert!) ergibt monatlich |
454,-€ |
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Minus 18% Steuer (454,-€ x 0,18) |
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ca. - 82,-€; |
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Monatliche Auszahlung (454,-€ - 82,-€) |
372,-€ |
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ACHTUNG: Kapital nicht verfügbar, da kein Anspruch auf das Guthaben besteht.
Anmerkung: Theoretisch ließe sich bei der Rüruprente eine höhere Rente erzielen, da vom Gesetzgeber ein Erhalt der Beiträge nicht vorgeschrieben ist. Jedoch fanden wir bisher nur Rürup-Fondssparpläne mit Beitragsgarantie oder mit speziellen 'Zielfonds'. Der Wert der Nachsteuerrente einer Rüruprente ohne Garantie würde beim günstigsten Anbieter mtl. ca. 710,-€ betragen.
Zunächst sollte man wissen, dass sich die Erträge aus einer Fondsanlage sich in sog. "Zinsen", "Dividenden" und "Kursgewinne" unterteilen lassen. Mit Einführung der Abgeltungssteuer werden nun seit 2009 automatisch 25% dieser Erträge an das Finanzamt abgeführt. Dabei gilt:
Mit einem ausreichenden Freistellungsauftrag kann der Abzug für die nächsten Jahre vermieden werden.
Damit der Anleger die angesammelten Zinsen und Dividenden beim Verkauf seiner Fondsanteile letztlich nicht nochmals versteuern muss (Doppelbesteuerung), hat der Gesetzgeber folgendes geregelt: Der Anleger kann seinen Veräußerungsgewinn beim Verkauf um die bis dahin entstandenen Thesaurierungsbeträge (Zinsen und Dividenden) bereinigen, d.h. abziehen. Bei einer Inlandsverwahrung eines in Deutschland gegründeten thesaurierenden Fonds übernimmt dies die depotführende Stelle (z.B. Ebase).
Bei ausländischen thesaurierenden Fonds (das sind Fonds welche Zinsen und Dividenden automatisch wiederanlegen) erfolgt kein automatischer Abzug. Zinsen und Dividenden von ausländischen thesaurierenden Fonds müssen in der Steuererklärung angegeben werden.
Bei der Durchsicht der Depots und Steuermitteilungen stellten wir bislang lediglich geringe steuerpflichtige Erträge von ca.
0,5% bis 1% p.a. fest.
Das Finanzamt vermindert durch die Abgeltungssteuer + Solidaritätszuschlag + Kirchensteuer die Rendite um 0,28% p.a. (0,28% = 1% x 0,28). Dadurch ergibt sich eine Nettorendite von 7,72% pro Jahr.
Damit der Anleger die angesammelten Zinsen und Dividenden beim Verkauf seiner Fondsanteile letztlich nicht nochmals versteuern muss (Doppelbesteuerung), hat der Gesetzgeber folgendes geregelt: Der Anleger kann seinen Veräußerungsgewinn beim Verkauf um die bis dahin entstandenen Thesaurierungsbeträge (Zinsen und Dividenden) bereinigen, d.h. abziehen. Bei einer Inlandsverwahrung eines in Deutschland gegründeten thesaurierenden Fonds übernimmt dies die depotführende Stelle (z.B. Ebase). Bei ausländisch thesaurierenden Fonds muss dem Finanzamt nachgewiesen werden, dass Zinsen und Dividenden bereits versteuert wurden.
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Die 197.471 Euro bestehen zu 7,5% aus Zinsen und Dividenden sowie der Summe der eingezahlten Beiträge (21%). Daher werden lediglich 71,5% der Auszahlung versteuert.
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Ablaufleistung gesamt: bei mtl. 100 €, 35 Jahre und bei 7,72% Nettorendite p.a. abzgl. Depotgebühren FFB |
197.471,-€ |
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Rente durch Entnahmeplan z.B. 6% p.a. ergibt jährlich |
11.848,-€ |
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Rente durch Entnahmeplan z.B. 6% p.a. ergibt monatlich |
987,-€ |
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Minus 28% Steuer - maximaler Steuersatz (987,-€ x 0,28 x 0,715) |
- 198,-€ |
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| Monatliche Auszahlung (987,-€ - 198,-€) |
789,-€ |
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im genannten Beispiel bleibt Ihr Kapital erhalten, Höhe der Rentenauszahlung ist frei wählbar
Tipp: Durch Ausschöpfen des persönlichen Sparerfreibetrages kann die Besteuerung sogar noch reduziert werden. Denn nur die Kapitalerträge, welche 750,-€/1.500,-€ (ledig/verheiratet) übersteigen werden besteuert. Zusammen mit der Werbungskostenpauschale von 51,-€/102,-€ (ledig/verheiratet) ergibt sich ein Gesamtfreibetrag von 801,-€/1.602,-€. Bei den obigen Berechnungen zum Fondssparplan wurde mit max. Steuersatz und ohne Freistellungsauftrag gerechnet (28%).
Entwicklung von 197.471,-€ bei einer Nachsteuerrendite von 7,72% p.a. trotz einer monatlichen Auszahlung von 987,-€ (= 6% p.a) über verschiedene Zeiträume.
| Zeitraum |
Einmalanlage |
Mtl. Entnahme |
Depotwert* |
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| 20 Jahre |
197.471,-€ |
987,-€ |
346.578,-€ |
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| 30 Jahre |
197.471,-€ |
987,-€ |
559.176,-€ |
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*Abgeltungsteuer berücksichtigt |
Künftige Werte können höher oder niedriger ausfallen |