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Durch den Cost-Average-Effekt (übersetzt zu deutsch: "Durchschnittskosten-Effekt") können sich Kursrückgänge von Investmentfonds als sehr nützlich erweisen.
Ein Kursrückgang ist nämlich nichts anderes als ein Sinken des Preises. Das schadet zwar dem Verkäufer, nutzt aber dem Käufer. Wer weder Käufer noch Verkäufer ist, der braucht sich dafür praktisch gar nicht zu interessieren.
Wenn Sie langfristig investieren (z.B. monatlich sparen) sind Sie die meiste Zeit Käufer. Hier sollten Sie sich über jeden Kursrückgang eher freuen als ärgern, denn Sie kaufen ja günstig ein. Wichtig ist für Sie nur, dass das "gekaufte Produkt" auf lange Sicht gesehen an Wert gewinnt, dann gehören Sie zwangsläufig zu den Gewinnern.
Ihre größten Gegner werden hierbei die Medien, die Werbung der Finanzkonzerne und folglich vielleicht Ihr eigener Kopf sein. Genau wenn es besonders wichtig ist investiert zu sein, legen diese Ihnen nahe auszusteigen. Eigentlich logisch, denn Banken und Versicherungen leben von nichts anderem, als vom einsammeln und "verwerten" von Kundengeldern. Sie sind in diesem Bereich absolute Profis und betreiben den Cost-Average-Effekt sogar ganz gezielt und im großen Stil - zum eigenen Wohle. |
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Zum besseren Verständnis des Cost-Average-Effekt nehmen wir an Sie sind Münzsammler und kaufen regelmäßig für 100,-€ Goldmünzen. Bei Ihrem ersten Kauf erhalten Sie aufgrund des Goldpreises z.B. für Ihre 100,-€ eine Goldmünze. Wenn durch Preisschwankungen der Wert auf 50,-€ pro Münze fällt, erhalten Sie beim nächsten Kauf für Ihre 100,-€ schon zwei Goldmünzen. Der Kurs des Goldes ist zwar um 50% gesunken doch dies ist für Sie als Sammler ein großer Vorteil, denn Sie haben nun sehr günstig eingekauft.
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Einige Zeit später ist der Goldpreis wieder auf z.B. 75,-€ pro Münze gestiegen und Sie verkaufen jetzt Ihre drei Goldmünzen. Insgesamt haben Sie also 2 x 100,-€ = 200,-€ investiert und erhalten jetzt 3 x 75,-€ = 225,-€. Sie haben somit 25,-€ Gewinn gemacht, obwohl der Goldpreis nicht über die anfänglichen 100,-€ gestiegen ist. Dieser Gewinn ergibt sich aufgrund des Kaufs in "schlechten Zeiten". Der Durchschnittspreis all Ihrer gekauften Münzen (66,67 €) liegt dadurch nämlich unter dem schlussendlichen Verkaufspreis von 75,-€.
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Investition: 100,-€ |
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Der Goldpreis beträgt 100,-€ pro Münze. Sie erhalten für 100,-€ also 1 Münze. |
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Investition: 100,-€ |
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Der Goldpreis beträgt 50,-€ pro Münze. Sie erhalten für 100,-€ also 2 Münzen. |
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Verkauf: 225,-€ |
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Der Goldpreis beträgt 75,-€ pro Münze. Durch den Verkauf Ihrer 3 Münzen erhalten Sie nun 225,-€. |
Das oben genannte Beispiel mit Goldmünzen lässt sich problemlos auch auf Investmentfonds übertragen. Statt Münzen zu kaufen werden Sie durch den Kauf von Fondsanteilen Miteigentümer (=Anteilseigner) an vielen Firmen. Beim Cost-Average-Effekt nutzen Sie niedrige Kurse zum Kauf von mehr Anteilen. Die günstigen Anteile profitieren dann von Kurssteigerungen am stärksten. In der nachfolgenden Powerpoint Präsentation sehen Sie diesen Cost-Average-Effekt auch am praktischen Beispiel der Jahre 1929-1935 (Weltwirtschaftskrise).
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Der Cost-Average-Effekt |
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PowerPoint-Präsentation, Dateigröße: 180 KB |
Ob das Sparen in eine schwankende Anlage im Vergleich zur festverzinslichen mit gleicher Durchschnittsrendite über viele Jahre gesehen zwangsläufig bessere Ergebnisse erzielt, ist umstritten. Jedoch ist über einfache Mathematik erklärbar, dass jeder zeitweilige Kursrückgang die Gesamtrendite eher steigert. Somit birgt jede Krise für den Sparer einen klaren Vorteil in sich, was auch einen großen psychologischen Nutzen hat.
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Letztendlich beschreibt der Cost-Average-Effekt einfach die Auswirkung der Schwankung einer ratierlich besparten Anlage auf die Rendite. Der Cost-Average-Effekt zeigt also lediglich auf, dass sich z.B. ein Sparplan in einer schwankenden Anlage anders als in einer festverzinslichen Anlage mit gleicher Rendite entwickelt.
Der Cost-Average-Effekt kommt bei allen schwankenden, ratierlich
besparten Anlageformen zum Tragen - somit auch bei allen
Aktienfonds. Der Cost-Average-Effekt ist somit kein
Merkmal für die Qualität eines Fonds. Entscheidend für die
Auswahl eines Aktienfonds sind immer nachweislich, langfristig
gute Ergebnisse.
unsere angebotenen Fonds im Überblick
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Bei der Wahl Ihres Fonds sollten Sie deshalb den Cost-Average-Effekt nicht als Kriterium für eine Entscheidung hinzuziehen. Vertrauen Sie auf ein solides, (bankunabhängiges) Fondsmanagement, welches schon viele Jahre nachweislich erfolgreich tätig ist.
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Wie schon erwähnt kann und sollte der Cost-Average-Effekt mit seinem Vorteil in Krisenzeiten vor allem den Sparer dazu motivieren, seinen Sparplan bedenkenlos weiter zu bedienen.
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Jetzt können Sie den Antrag in aller Ruhe auf Richtigkeit überprüfen bevor Sie ihn unterschrieben an uns zurücksenden. Der Posteingang wird von uns per E-Mail bestätigt. |
Auch für einen Auszahlungsplan eignen sich internationale,
konservative Aktienfonds hervorragend, denn hier bleibt das
Gesamtkapital weiterhin langfristig angelegt. Dadurch gibt es
auch kein "zu spätes Einstiegsalter". Sie entnehmen ja nur
monatlich kleine "Häppchen", wodurch sich das Kapital
langfristig sogar vermehren und auch vererbt werden kann.
zum Beitrag "Entnahmeplan"
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Vermögenswirksame Leistungen (VL): Das VL-Sparen ist die meist
unterschätzte Sparform in Deutschland und wird deshalb von sehr vielen
Arbeitnehmern überhaupt nicht genutzt. Dabei ist das Beantragen einer VL eine
sehr einfache Sache und auch hier eignen sich Fondssparpläne hervorragend.
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Gold- oder auch Silbermünzen sind nützlich, um in wirklich
extremen Zeiten (z. B. Inflation oder Währungsreform) flüssig und zahlungskräftig zu sein.
Erworbene
Gold- oder Silbermünzen sollten natürlich immer an einem sicheren Ort aufbewahrt
werden.
zum Beitrag
"Gold/Silber"
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Unter dem Aspekt "Rendite" ist Gold jedoch nicht kalkulierbar. In den letzten 100 Jahren haben Goldbesitzer sogar über Generationen hinweg überhaupt keine Rendite erzielt.
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Goldpreis 1900-2007 [Dateigröße: 40 KB] |
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Renditevergleich Gold - Templeton Growth Fund |
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Berücksichtigt man dazu noch die jährliche Inflationsrate, fällt eine mit Gold aufgebaute Rente sehr mager aus. Zudem entstehen auch Kosten beim Erwerb (z.B. als Goldsparplan) oder der Aufbewahrung (physisches Gold) in einem Bankschließfach oder Tresor.
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Für die Altersvorsorge sind internationale, konservative Aktienfonds die wesentlich bessere Wahl. Durch ihren Sachwertstatus gewähren sie ausreichend Sicherheit und Schutz bei Konkurs oder Währungsreform. Zusätzlich bieten Aktienfonds im Gegensatz zu Edelmetallen eine für die Altersvorsorge dringend benötigte, überdurchschnittliche Rendite.
Cost-Average-Effekt - © 2010 Gegen-Altersarmut
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