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Kaufkraft & Inflationsrate

Wieviel Geld brauche ich für meine Rente?

Natürlich ist diese Frage schwer pauschal zu beantworten, da wohl jeder andere Vorstellungen und Maßstäbe hat. Hier geht es vor allem darum festzustellen, welche Summe man bis zum Rentenbeginn angespart haben muss, um sich einen bestimmten Betrag monatlich auszahlen lassen zu können.

Wir rechnen nachfolgend mit einem Beispiel von 1.000,-€ nach heutiger Kaufkraft, die Ihre Vorsorge bei Rentenbeginn monatlich ausschütten soll.

Um von einer ersparten Summe 1.000,-€ jeden Monat (12.000,-€ p.a.) entnehmen zu können, ohne dass sich Ihr Kapital dabei verzehrt, benötigen Sie 200.000,-€ in einer Anlage, aus welcher jährlich 6% entnommen werden kann - eben 12.000,-€.

Kaufkraft Inflationsrate

Berücksichtigt man die Inflationsrate von durchschnittlich ca. 3% p.a. aus der Vergangenheit, so stellt man fest, dass man in z.B. 35 Jahren schon ca. 546.500,-€ benötigt um die Kaufkraft von 200.000,-€ und somit 1.000,-€ Rente zu haben. Und nur die Kaufkraft ist entscheidend, denn alles wird teurer. Und was nutzen Ihnen 1.000,-€ Rente in 35 Jahren mit einem zu heute vergleichbaren Wert von unter 350,-€.

Anhand nachfolgender Tabellen lässt sich schon erahnen, dass der durchschnittliche Bürger mit klassischen Produkten, wie z.B. einer Kapitalversicherung oder einem Bausparvertrag, keinen echten Vermögensaufbau betreiben kann. Die Mathematik aus den Tabellen spricht eine deutliche Sprache.

 

Benötigter monatlicher Sparbeitrag für eine in 35 Jahren inflationsbereinigte Rente von 1.000,-€

gewünschte, inflationsbereinigte Rente

(bei p.a. 6% Entnahmen)

Rendite

nach Steuern

mögliche

Sparform

benötigter Sparbeitrag

1.000,-€      (nominal ca. 2.732,-€) 10% p.a. Aktienfonds

117,-€

1.000,-€ 8% p.a. Aktienfonds

180,-€

1.000,-€ 6% p.a.  

272,-€

1.000,-€ 5% p.a. Riester & Rürup (fondsgeb.)

330,-€

1.000,-€ 4% p.a. Kapitallebensversicherung

398,-€

1.000,-€ 2% p.a. Sparbuch, Bausparvertrag, Gold

565,-€

 

Wer eine Rente von 1.000,-€ haben möchte, meint dies natürlich nach heutiger Kaufkraft. Dafür benötigt man in 35 Jahren jedoch bereits eine Rente von 2.732,-€ (bei einer Inflationsrate von 3% pro Jahr). Ihre inflationsbereinigte Rente von 1.000,-€ nach 35 Jahren können Sie also mit einem Monatsbeitrag von 117,-€ oder auch 565,-€ erreichen. Entscheidend ist die Höhe der Rendite und somit die Wahl der Sparform.

Mit klassischen Kapitalversicherungen, Riester-, Rüruprente oder Bausparvertrag lässt sich dieses Ergebnis für den Durchschnittsverdiener schon aufgrund der zu geringen Verzinsung nicht erreichen, denn man bräuchte als Ausgleich einen sehr hohen monatlichen Sparbeitrag.

 

 

 

Insgesamt betrachtet entscheiden drei Faktoren über das Erreichen einer Summe:

• Sparzeit     • Rendite/Zinsen     • monatlicher Beitrag

 

An unterschiedlichen Ablaufwerten erkennt man schnell wie wichtig es ist, sich über seine Anlagestrategie Gedanken zu machen. Von vielen Sparern werden dabei oft die Faktoren "Zeit" und "Zinsen" unterschätzt.

Erreichtes Kapital mit mtl. Sparbeitrag von 100,-€ bei unterschiedlicher Sparzeit und Rendite

a)

mtl. 100,-€

mit

10% p.a.

auf

35 Jahre

ergeben

342.000,-€

b)

mtl. 100,-€

mit

 7% p.a.

auf

35 Jahre

ergeben

172.000,-€

c)

mtl. 100,-€

mit

 10% p.a.

auf

25 Jahre

ergeben

124.000,-€

d)

mtl. 100,-€

mit

 7% p.a.

auf

25 Jahre

ergeben

78.000,-€

 

Hier sieht man deutlich, dass mit einer nur etwas kleineren Rendite (Zins) oder einer kürzeren Sparzeit die Ablaufleistung enorm abfällt.  Um den Verlust bei b) durch nur 3% p.a. weniger als bei a) auszugleichen, müsste man schon die doppelte Summe monatlich einbezahlen.

 

 

Vermögensaufbau nur mit überdurchschnittlicher Rendite durchführbar

Anhand der oberen Tabellen haben wir bereits festgestellt, dass der durchschnittliche Bürger mit klassischen Produkten (z.B. Kapitalversicherung) keinen wirklichen Vermögensaufbau betreiben kann. Als Sparer brauchen Sie allein schon zum Ausgleich der Inflationsrate eine überdurchschnittliche Rendite. Diese lässt sich nur über eine solide Sachwertanlage ohne hohe Kosten und (teure) Garantien verwirklichen (reines Fondssparen). Dadurch ergibt sich auch der Vorteil, dass sich für die Rente einfach ein sog. Entnahmeplan einrichten lässt, wodurch sich das Gesamtkapital trotz der monatlichen Entnahmen (Rente) weiter vermehren kann.

 

WICHTIG: Beim Entnahmeplan über ein Wertpapierdepot (keine Versicherung, Riester, Rürup etc.) haben Sie alle Freiheiten. So können Sie problemlos Ihre Rente selbst bestimmen und dadurch auch z.B. jährlich anpassen. Weitere Informationen unter  Fondsdepotneues Fenster    Entnahmeplan

 

 

Renditeschwache Produkte beinhalten oft gute Verkaufsargumente

Ob klassisches Produkt oder Trendprodukt - sobald mit einer Garantie, Zulagen, Prämien oder Steuervorteilen geworben wird, kommt der Sparer nicht zum gewünschten Ergebnis. Denn genau mit diesen vom Vertrieb oder der Gesellschaft "vorgekauten" Vorteile lässt es sich als Vermittler gut argumentieren und als Kunde ist man schnell überzeugt. Allerdings finden sich Garantien, Zulagen, Prämien usw. immer in unrentablen und zuweilen sogar bedenklichen Produkten wieder.

Im Verkaufsgespräch werden hierbei meist nur die Vorteile besprochen, während die wirtschaftliche Tragfähigkeit des Produktes sowie absehbare Störfälle vernachlässigt werden. Folglich wundern sich später viele Sparer, warum a) z.B. bei vorzeitigem Abbruch die eingezahlten Beiträge größtenteils 'verschwunden' sind oder b) selbst bei Besparung eines Spitzenfonds nur eine mäßige Rendite erreicht wurde (aufgrund der Beitragsgarantie).

 

 

Fazit: Berücksichtigt man die durchschnittliche Inflationsrate, so ist für die meisten Bürger eine Altersvorsorge mit so genannten 'Geldwert'-Produkten überhaupt nicht finanzierbar. Die Mathematik aus den oberen Tabellen spricht eine deutliche Sprache: Sie brauchen auf jeden Fall eine überdurchschnittliche Rendite. Und wenn Sie nicht mehr soviel Zeit zur Verfügung haben, sollten Sie dies - wenn möglich - durch entsprechende Beiträge ausgleichen.

 

 

Das Konzept Gegen-Altersarmut.de >> Fondsdepot und flexible Anlagestrategie

Logo GADas von Gegen-Altersarmut.de empfohlene Konzept ist die Besparung international gestreuter, konservativer und bankunabhängiger Aktienfonds. Anschließend kann über das Fondsvermögen in Form eines Auszahlplans verfügt werden. Dadurch bleibt das Gesamtkapital auch über den Ansparvorgang hinaus weiterhin langfristig angelegt. Die Frage nach einem "richtigen Einstiegsalter" stellt sich deshalb nicht. Ebenso wenig die nach der Laufzeit.

Damit höchste Flexibilität und Sicherheit gewährleistet ist, sollen Aktienfonds möglichst nicht über eine Versicherungsgesellschaft, sondern immer über ein Fondsdepot bespart werden. Als Kunde bleiben Sie dadurch, im Gegensatz zu Versicherungs- Riester oder Rürup-Produkten, immer der Eigentümer des gesamten Kapitals - auch in der Auszahlungsphase. Das Kapital ist dadurch uneingeschränkt vererbbar. Fondsdepot (Erklärung)neues Fenster   zum Beitrag "Entnahmeplan"

 

Besparung flexibler Dachfonds mit "Rückschlagsicherung":

Mit aktiven Vermögensverwaltungen schlafen Sie ruhig bei jeder Marktlage. Denn eine Börsenkrise bedeutet erfahrungsgemäß nicht automatisch auch eine Krise bei einem gemanagten Fonds. Durch die Möglichkeit sich aus dem Aktienmarkt zurückzuziehen, können Kursrückgänge erheblich minimiert werden. zum Beitrag "Flexible Strategie"neues Fenster

 

Auswirkung unserer Konditionen auf den Rückkaufwert

Bei einem Sparplan sollte man eine gezillmerte Variante unbedingt vermeiden, denn eine Zillmerung sorgt durch die Kostenvorausbelastung für schlechtere Rückkaufswerte - vor allem in den ersten Jahren. Bei Besparung Ihres Fondsdepots über www.gegen-altersarmut.de profitieren Sie dabei von umfangreichem Hintergrundwissen und extrem günstigen Konditionen. Nachfolgender Vergleich verdeutlicht den Vorteil. Modellrechnungen im Vergleichneues Fenster

 

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