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Kapitel 1

Wissen

Halbwahrheiten zu Altersabsicherung, Versorgungslücke, Rentensparplan

Mit dem Wissen bei den Themen Altersabsicherung, Versorgungslücke, Rentensparplan usw. ist das immer so eine Sache...

...weil der Unterschied hier so enorm ist zwischen dem was Sie wissen sollten und dem was man Ihnen glauben machen will. Nachfolgend haben wir einige scheinbar wahre Aussagen und deren Richtigstellung für Sie zusammengefasst. Aussagen dieser Art werden Sie zum Thema 'Altersabsicherung', 'Versorgungslücke' usw. nämlich immer wieder zu hören bekommen.

Bild Wegweiser

Bei genauerer Betrachtung werden Sie bemerken, dass viele angebotene Produkte aufgrund hoher Kosten, geringen Renditen und fehlenden Sicherheiten sich keineswegs zur Deckung der Versorgungslücke eignen. Unter Berücksichtigung der Inflation wurden in der Vergangenheit zum Teil sogar negative Renditen erzielt.

Bei Abschluss wirklich kundenfreundlicher Produkte hingegen lässt sich die Versorgungslücke schon mit relativ kleinen monatlichen Beiträgen schließen. Kundenfreundliche Produkte sind jedoch sowohl für den Vermittler als auch für die Gesellschaften weniger lukrativ (und somit weniger interessant).

 

Was man Ihnen glauben machen will!
  1. Kapitalversicherungen eignen sich zum Vermögensaufbau & Absicherung
  2. Kapitallebens-/private Rentenversicherungen sind sichere Sparformen

  3. Bei Kapitallebens-/privaten Rentenversicherungen sind 2,25% Verzinsung garantiert
  4. Durch Kündigung der Kapitallebens-/privaten Rentenversicherung verlieren Sie viel Geld
  5. Es ist sinnvoller, eine Lebensversicherung beitragsfrei zu stellen als zu kündigen
  6. Bei der 'späten Vorsorge' sollte man 'auf Sicherheit' setzen
  7. Eine sofortbeginnende Rentenversicherung ist besonders für ältere Menschen interessant
  8. Aktienfonds sind für die Altersabsicherung (Versorgungslücke) zu riskant
  9. Beim Bausparvertrag habe ich gute Rendite, günstiges Darlehen und Prämien
  10. Die Riester-/Rürup-Rente lohnt sich aufgrund der Zulagen bzw. Steuervorteile
  11. Eine englische Lebensversicherung sichert Ihre Rente
  12. Die betriebliche Altersvorsorge ist eine lukrative Form der Altersabsicherung
  13. Gold ist eine sichere und rentable Altersabsicherung

 

 

 

 

1. "Kapitalversicherungen eignen sich zum Vermögensaufbau & Absicherung"
Aussage: "Lebensversicherungen und Rentenversicherungen verbinden in idealer Weise Absicherung, garantierte Leistungen und Vermögensaufbau bei guter Rendite."

Schon ohne Berücksichtigung von Kosten würden sich Kapitalversicherungen aufgrund zu geringer Rendite nicht eignen. Das Ergebnis für den Kunden verschlechtert sich dann noch drastisch durch hohe, und vor allem, gezillmerte Kosten. Kapitalversicherungen eignen sich deshalb weder zum Vermögensaufbau noch zur Absicherung, zumal es wesentlich bessere Alternativen gibt. Geldanlage  Risikoabsicherungneues Fenster

 

Zu geringe Rendite:

Unter einer guten Rendite verstehen wir langfristig eine jährliche Wertsteigerung von 7 Prozent und mehr. Von dieser Rendite sind Kapitalversicherungs-Produkte schon allein durch die Anlagestrategie (und gesetzliche Vorgaben) bedingt weit entfernt.

Versicherungsgesellschaften werben immer wieder mit Renditen von bis zu 5 Prozent. Im Kleingedruckten wird jedoch darauf hingewiesen, dass diese Verzinsung a) zu einem großen Teil aus nicht garantierten Überschüssen besteht und b) sich nur auf den sog. "Sparanteil" bezieht, also auf den vom Kunden bezahlten Beitrag abzüglich Kosten.

Aus diesem Grund kann man bei einer Kapitallebensversicherung oder privaten Rentenversicherung sogar schon mit fast garantierter Sicherheit sagen, dass der Rückkaufswert nach über 10 Jahren noch nicht einmal die Summe der eingezahlten Beiträge erreicht. Hier genügt ein Blick auf die Rückkaufswerttabelle. Rückkaufswerte [pdf]neues Fenster

 

Kaum ausreichende und ständig gefährdete Risikoabsicherung:

Um über eine Kapitalversicherung einen ausreichenden Risikoschutz zu erhalten, muss die Versicherungssumme ausreichend hoch sein (Monatsbeitrag x 12 x Laufzeit). Dieser Risikoschutz muss durch entsprechend hohe Beiträge (oft an der Grenze des Bezahlbaren), lange Laufzeiten und/oder durch eine planmäßige Erhöhung der Beiträge (Dynamik) finanziert werden.

 

Durch die Verflechtung von Sparvertrag und Risikoschutz (z.B. Tod, Berufsunfähigkeit, etc.) über eine Kapitalversicherung ergeben sich für Sie als Kunden folgende Nachteile:

  • "Laufzeitverkauf" (Kunde wird zu möglichst langer Laufzeit überredet) mehrneues Fenster
  • Die durch den "Laufzeitverkauf" provozierten, erhöhten Abschlusskosten mindern das Ergebnis
  • Eine planmäßige Erhöhung der Beiträge verursacht weitere Abschlusskosten. Dynamikneues Fenster
  • Möchten Sie den Sparvertrag "loswerden" (z.B. beim Bemerken dessen Unwirtschaftlichkeit), so müssen Sie gleich das ganze "Paket" kündigen. Sie können also nicht z.B. den Todesfallschutz alleine weiterführen. Da Sie eventuell aus zwischenzeitlich eingetretenen gesundheitlichen Beschwerden auch keine neue gleichwertige Risikoabsicherung abschließen können, sind Sie zur Fortführung des kompletten Vertrages gezwungen ('Knebeleffekt').
  • Bei Zahlungsschwierigkeiten (wegen hohen Beitrags) verringern sich sofort die (Todesfall-) Leistungen. Eine separate Fortführung des Risikoschutzes selbst ist meist nicht möglich.
  • Die hohen Stornoquoten dieser Produkte machen ein Verlustgeschäft für den Kunden schon von vornherein absehbar. Stornoquoten [pdf]

Wir haben schon Verträge gesehen, bei denen bei Ablauf weniger herauskam, als der Kunde insgesamt an Beiträgen entrichtet hat. Da Sie als Kunde keinen Kontoauszug wie z.B. bei der Bank bekommen, können Sie auch nicht nachvollziehen für welche Dienstleistung wie viel an Kosten aus dem Guthaben entnommen wurde.

 

MERKE: 1) Nur der Betrag - der sog. "Sparanteil" - welcher nach Kosten übrig bleibt wird verzinslich angelegt. 2) Die von den Versicherungsgesellschaften beworbenen Renditen sind unverbindliche Überschüsse, welche auch rückwirkend gekürzt werden können. 3) Nach Abzug der Inflation ist die Rendite einer klassischen Kapitalversicherung viel zu gering, um damit ein Vermögen aufzubauen. Und ein Vermögen brauchen Sie für Ihre Rente. Kaufkraft & Inflationsrate

4) Trennen Sie Versicherung und Geldanlage! Es ist einfacher einen Sparplan von 95,-€ zu pausieren und weiterhin 5,-€ für eine Risikolebensversicherung zu investieren, als eine Kapitallebensversicherung mit 100,-€ zu stornieren und den Todesfallschutz 'opfern' zu müssen.

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

 

2. "Kapital-Lebensversicherungen/private Rentenversicherungen sind sichere Sparformen"
Aussage: "Diese klassische Sparform ist eine gute Kombination aus Hinterbliebenenabsicherung im Todesfall und sicherer Geldanlage für den Erlebensfall."
Die gravierenden Nachteile durch die Kombination von Risikoschutz und Geldanlage wurden bereits beim Punkt 'Vermögensaufbau & Absicherung' behandelt. Solche 'Pakete' enthalten oft überflüssige und teure Versicherungen und verkomplizieren eine Kündigung. Möchten Sie den Sparvertrag "loswerden" (z.B. beim Bemerken dessen Unwirtschaftlichkeit), so müssen Sie gleich das ganze "Paket" kündigen. Wir raten deshalb massiv davon ab.

Kapitallebens- oder private Rentenversicherungen werden meist als langfristige Anlage zur Altersabsicherung bzw. zur Deckung der Versorgungslücke abgeschlossen. Diese Produkte unterliegen drei gravierenden Gefahren - Altersarmut, Geldentwertung und Insolvenz:

 

Gefahr der Altersarmut:

Nach Abzug der Inflation ist die Rendite einer klassischen Kapitalversicherung viel zu gering, um damit ein Vermögen aufzubauen. zum Beitrag "Kaufkraft & Inflationsrate"

 

Gefahr bei Geldentwertung (Inflation):

Die durch die Versicherungsgesellschaft erworbenen Sachwerte gehören nicht dem Kunden, sondern den Versicherungsgesellschaften. Mit Zahlung der Beiträge gehen die Kundengelder in das Eigentum der Versicherungsgesellschaft über. Sie als Kunde besitzen also lediglich ein Versprechen (die garantierte Versicherungssumme im Tod- und Erlebensfall sowie nicht garantierte Überschüsse).

Kapitallebensversicherungen und private Rentenversicherungen sind also Geldwerte und bieten deshalb keinen Schutz bei einer Währungsreform (Geldentwertung). Die private Altersabsicherung platzte im letzten Jahrhundert sogar zweimal. Inflation/Währungsreformneues Fenster

 

Gefahr bei Insolvenz:

Eine Kapitallebensversicherung oder private Rentenversicherung ist ein Versprechen der Versicherungsgesellschaft (garantierter Rückkaufswert und nicht garantierte Überschüsse). Eine Leistung kann jedoch nur erfüllt werden, wenn die Versicherungsgesellschaft zum Zeitpunkt der Auszahlung noch existiert.

Vor allem über Wirtschaftskrisen hinweg treten immer wieder Zweifel auf, ob wirklich alle Versicherungsgesellschaften ihre Versprechen überhaupt noch erfüllen können. Durch den Wegfall der Steuerfreiheit bei Lebensversicherungen sind die Umsätze und somit weitere Einnahmen der Versicherungsgesellschaften stark gesunken (nach Angaben von Fitch Ratings 65-70%). Aus diesem Grund sind weitere finanzielle Schieflagen nicht auszuschließen.

 

MERKE: Die Kapital-Lebensversicherung/private Rentenversicherung ist nur ein Versprechen, auf welches Sie als Kunde hoffen müssen, dass es irgendwann einmal eingelöst wird. Für die Altersabsicherung also denkbar ungeeignet.

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

 

 

3. "Bei Kapitallebens-/privaten Rentenversicherungen sind 2,25% Verzinsung garantiert"
Aussage: "Es gibt keine andere Anlage, welche eine Mindestverzinsung garantiert."
Diese Aussage stimmt sogar. Es gibt nur einen kleinen Haken. Diese Garantieverzinsung bezieht sich nur auf den sog. 'Sparanteil'. Das bedeutet, dass wenn Sie beispielsweise 100,-€ mtl. einzahlen, Ihnen die Versicherung von jedem Beitrag z.B. 20% an Kosten einbehält. Die 2,25% Zinsen erhalten Sie dann auf den Sparanteil von 80%.

 

Undurchsichtige 'Querverrechnungen' beanstandet

Das Bundesverfassungsgericht Karlsruhe stufte Teile der Geschäftspraxis der Lebensversicherer als verfassungswidrig ein (AZ 1 BvR 782/94 und 957/96). So genannte "Querverrechnungen" waren nicht gesetzlich beschränkt. Durch einen schlechten Risikoverlauf, in Form einer unerwartet hohen Sterblichkeitsrate, kann das Betriebsergebnis des Versicherers aus dem Risikoanteil beeinträchtigt werden.

Eine so genannte Querverrechnung liegt dann vor, wenn durch einen solch schlechten Risikoverlauf „erwirtschaftete“ Verluste durch das eigentlich auf den Sparanteil entfallende Ergebnis aufgefüllt werden.

Das bedeutet in einfachen Worten: Bei einem Monatsbeitrag 100,-€ entfallen z.B. 15,-€ auf den Risikoanteil. Der Rest - der sog. Sparanteil von 85,-€ - würde verzinslich angelegt (sonstige Kosten einmal unberücksichtigt). Hat sich die Gesellschaft verkalkuliert und die Risikokosten betragen beispielsweise 30,-€, so wird der "erwirtschaftete" Verlust von 15,-€ durch die Querverrechnung aus dem Sparanteil entnommen. In diesem Beispiel werden somit nur 70,-€ verzinslich angelegt.

Der Gesetzgeber wurde vom Bundesverfassungsgericht gefordert bis Ende 2007 eine gesetzliche Regelung zu finden, die es den Versicherungsgesellschaften unmöglich macht sich derart einfach an den Kundengeldern zu bereichern. Die vom Gericht geforderte Regelung wurde mit der Reform des Versicherungsvertragsgesetz seit 01.01.2008 umgesetzt. Ob sich die Gesellschaften daran halten oder geschädigte Kunden erst Ihr zustehendes Geld einklagen müssen, bleibt abzuwarten. Die Beweislast dürfte nach wie vor beim Kunden liegen.

 

Kürzung der garantierten Leistungen zulässig

Bei wirtschaftlicher Schieflage eines Versicherungsunternehmens dürfen die garantierten Leistungen um 5% gekürzt werden. Dies ist laut Gesetz erlaubt, sofern sich die 'Protektor AG' finanziell außerstande sieht die Verträge der Versicherungskunden fortzuführen (die Protektor AG ist ein Sicherungsfonds für Not leidende Versicherungsgesellschaften). Darüber hinaus können "bei Bedarf" auch Tarife geändert oder nach § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz (VAG) alle Arten von Auszahlungen oder Vertragskündigungen untersagt werden.

Die Kürzung der garantierten Leistungen sowie das Verbot wird von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BAFIN) angeordnet.

 

Tipp: Falls Sie der Meinung sind, dass Ihre bisherige Altersabsicherung zu wünschen übrig lässt: Nutzen Sie die Kompetenz des LV Doktor um Nachzahlungsansprüche bei unsinnigen Kapitalverträgen geltend zu machen. Mit seiner Hilfe lassen sich zusätzliche Beträge aus Ihrer Lebensversicherung zurückzuholen. Auch wenn Ihre Kapitalversicherung schon gekündigt oder ausbezahlt ist - Sie haben Anspruch auf Nachzahlung. jetzt mehr Geld zurückfordern

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

WICHTIG! Als aufgeschlossener Verbraucher werden Sie Immer wieder mit verschiedensten Vermittler-Aussagen und Medien-Beiträgen konfrontiert. Diese Aussagen werden oft den unseren ganz oder teilweise widersprechen. Beachten Sie deshalb folgendes:
  • Hinter einer scheinbar neutralen Berichterstattung steckt oftmals eine finanzierende Lobby (z.B. Banken oder Versicherungen). Diese bestimmt dann auch welche Produkte in einem Vergleich am besten abschneiden.
  • Ihnen vorgelegte Argumente sollten immer nachprüfbar und auch für Sie selbst nachvollziehbar sein. Oft reichen dazu einfache Logik und gesunder Menschenverstand - zuweilen auch hartnäckiges Nachfragen.
  • Bedenken Sie eines: Wir könnten Ihnen problemlos auch z.B. Kapitallebensversicherungen, Bausparverträge oder Riester-Produkte anbieten. Wir könnten dann auch z.B. mit staatlichen Zulagen oder Garantieverzinsungen locken und würden sogar bessere Provisionen verdienen.

    Eine Riesterrente z.B. (mtl. 100,-€, 35 Jahre) setzt für Vermittler eine Provision von ca. 1.100 bis 1.700,-€ frei. Der entsprechende Fondssparplan dagegen ca. 2 bis 4,-€ pro Monat (ohne Rabatt). Provisionenneues Fenster

    Wir verkaufen jedoch ausschließlich reine Fondssparpläne. Dies ist uns nur durch die große Anzahl an Interessenten möglich, welche wir über das Internet erreichen.

Sie dürfen uns deshalb jederzeit kontaktieren, um mögliche Unsicherheiten durch z.B. widersprüchliche Berichte zu beseitigen. Wir wissen wie (gezielt) verwirrend dieses gesamte Thema gehalten wird und bemühen uns deshalb täglich für neutrale Klarheit.

 

 

 

4. "Durch Kündigung der Kapitallebens-/Rentenversicherung verlieren Sie viel Geld"
Aussage: "Es ist besser weiterzubezahlen, weil der Rückkaufswert jetzt schlecht ist und mit weiteren Einzahlungen ja immer besser wird."
Tatsache ist, dass sich mit weiteren Einzahlungen Ihr Verlust erheblich vergrößert! Das Wort "Rückkaufswert" ist ein einfach schöneres Wort für "Guthaben". Beiträge, welche durch Kosten verbraucht werden, gehen natürlich nicht erst mit der Kündigung, sondern mit jeder Beitragszahlung verloren.

Haben Sie eine Dynamik (planmäßige Erhöhung der Beiträge) vereinbart erhöhen sich die Gesamtkosten sogar noch stetig, da sich mit dem jährlichen "Neuabschluss" auch die Versicherungssumme ständig erhöht. Paradoxerweise sorgt der Einschluss einer Dynamik bei den meisten Produkten mit vorgezogenen Abschlusskosten in den Folgejahren jedoch für schlechtere Rückkaufswerte. Informationen zur Dynamikneues Fenster

Wenn selbst nach 10-15 Jahren noch nicht einmal das eingezahlte Geld vorhanden ist, kommt auch beim Sparer langsam der Verdacht auf, ob mit seinem hart ersparten Geld überhaupt treuhänderisch umgegangen wird. Die richtige Aussage lautet eher: "Mit jeder Beitragszahlung verlieren Sie viel Geld."

Ferner ist nach Abzug der Inflation ist die Rendite einer klassischen Kapitalversicherung viel zu gering, um damit ein Vermögen aufzubauen. Hier ist zu beachten, dass die größten Kosten oft das Fehlen von Rendite sind. zum Beitrag "Kaufkraft & Inflationsrate"

Wenn Sie also auch der Meinung sind, dass ihre Kapitalversicherung unrentabel ist und noch viele Jahre weitersparen möchten, so kündigen den Vertrag. Der Rückkaufswert sowie die zukünftigen Beiträge können dann in einer besseren Anlage bespart werden.

Bei in einer Kapitallebensversicherung oder privaten Rentenversicherung eingeschlossenen Zusatzversicherung, wie Berufsunfähigkeit, Absicherung bei Tod usw., sollte bei weiterem Bedarf jedoch vorab eine gleichwertige Ersatzversicherung abgeschlossen werden.

Wenden Sie sich dazu an einen gerichtlich anerkannten Versicherungsberaterneues Fenster. Der Versicherungsberater erhält keine Produkt-Provisionen, sondern arbeitet immer auf Honorarbasis und ist daher frei von Interessenskonflikten. Des Weiteren darf ausschließlich der anerkannte Versicherungsberater den Kunden im Schadensfall vertreten (außergerichtlich).

 

Tipp: Falls Sie der Meinung sind, dass Ihre bisherige Altersabsicherung zu wünschen übrig lässt: Nutzen Sie die Kompetenz des LV Doktor um Nachzahlungsansprüche bei unsinnigen Kapitalverträgen geltend zu machen. Mit seiner Hilfe lassen sich zusätzliche Beträge aus Ihrer Lebensversicherung zurückzuholen. Auch wenn Ihre Kapitalversicherung schon gekündigt oder ausbezahlt ist - Sie haben Anspruch auf Nachzahlung. jetzt mehr Geld zurückfordern

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

 

5. "Es ist sinnvoller, eine LV beitragsfrei weiter laufen zu lassen anstatt zu kündigen"
Aussage: "Um Verluste durch die Kündigung auszugleichen, ist es besser den Vertrag ruhen lassen. Zur Deckung der Versorgungslücke gibt es keine weitere Anlageform welche eine garantierte Mindestverzinsung von 2,25% bietet"
Das ist für den Kunden ebenso eine äußerst verlustreiche Variante: Am vorhandenen Vertragsguthaben (Rückkaufswert) nimmt der Versicherer einen Stornoabzug vor und belastet den Vertrag weiterhin mit Verwaltungsgebühren. Für den Kunden wird damit kaum noch Rendite erwirtschaftet und der Gewinn verbleibt bei der Versicherung. Es besteht sogar die Gefahr, dass die bereits eingezahlten Beiträge dahin schmelzen.

Wenn Sie also auch der Meinung sind, dass ihre Kapitalversicherung unrentabel ist und noch viele Jahre weitersparen möchten, so kündigen den Vertrag. Den Rückkaufswert sowie die zukünftigen Beiträge können dann in einer besseren Anlage bespart werden.

Bei in einer Kapitallebensversicherung oder privaten Rentenversicherung eingeschlossenen Zusatzversicherung, wie Berufsunfähigkeit, Absicherung bei Tod usw., sollte bei weiterem Bedarf jedoch vorab eine gleichwertige Ersatzversicherung abgeschlossen werden.

Wenden Sie sich dazu an einen gerichtlich anerkannten Versicherungsberaterneues Fenster. Der Versicherungsberater erhält keine Produkt-Provisionen, sondern arbeitet immer auf Honorarbasis und ist daher frei von Interessenskonflikten. Des Weiteren darf ausschließlich der anerkannte Versicherungsberater den Kunden im Schadensfall vertreten (außergerichtlich).

Ausnahme: Endet Ihr Vertrag innerhalb der nächsten 5 Jahre, und möchten Sie danach die Auszahlung vollständig "auf den Kopf hauen", so könnte eine Beitragsfreistellung sinnvoller sein. Denn für eine Optimierung ist es bereits zu spät. Es hat jedoch auch schon Verträge gegeben, welche am Ende weniger ausgezahlt haben, als wenn man ein paar Jahre zuvor gekündigt hätte (Finanzkrisen lassen grüßen).

Tipp: Auch bereits ausbezahlte Verträge können vom LV Doktor angefochten werden.

 

 

 

6. "Bei der 'späten Vorsorge' sollte man 'auf Sicherheit' setzen"
Aussage: "Wer spät noch Geld investiert sollte Aktienfonds meiden, denn es bleibt nicht mehr viel Zeit, um Verluste durch Kursschwankungen wieder auszugleichen. Zur Deckung der Versorgungslücke sind staatlich geförderte Verträge hingegen aufgrund ihrer Garantien auch für Sparer über 50 interessant."
Empfehlungen dieser Art sollten immer mit besonderer Vorsicht genossen werden, denn darin verbirgt sich ein gravierender und (zum Teil bewusst) weit verbreiteter Denkfehler.

Möchte man sich nach wenigen Jahren sein Geld komplett auszahlen lassen um es anschließend vollständig "auf den Kopf zu hauen", so sind schwankungsarme Geldanlagen durchaus sinnvoll. Jedoch kommen staatlich geförderte Produkte schon aufgrund der stark eingeschränkten Möglichkeiten der Kapitalauszahlung nicht in Frage. Ferner unterliegen staatlich geförderte Produkte weiteren erheblichen Mängeln.  zum Beitrag "Riester-/Rüruprente"

Möchte man später jedoch eine (lebenslange) Rente beziehen, eignen sich konservative gemanagte Aktienfonds hervorragend. Ein Aktienfonds-Sparplan kann bei Rentenbeginn direkt in einen Entnahmeplan übergehen. zum Beitrag "Entnahmeplan"

Dadurch bleibt das Gesamtkapital auch über den Ansparvorgang hinaus weiterhin langfristig angelegt. Die Frage nach einem "richtigen Einstiegsalter" stellt sich deshalb nicht. Ebenso wenig die nach der Laufzeit.

Beispiel: In der Ansparphase ist das Kapital 10 Jahre investiert (z.B. von Alter 55 bis 65). Mit Beginn eines anschließenden Entnahmeplans (Auszahlplans) bleibt das Kapital nun weitere z.B. 20 Jahre investiert und wächst dabei sogar noch weiter an. Diese Zeitspanne ist für einen Aktienfonds groß genug. Aus welchem Grund sollten "ältere" Menschen die Vorteile dieser Anlageform nicht für ihre spätere Rente nutzen?  Echte Werte [pdf]

 

Fazit: Die obige Aussage (rot) dient oft nur einem Zweck: Das Kapital soll letztendlich in eine sofortbeginnende, private Rentenversicherung fließen. Die Versicherungsgesellschaften kommen dadurch in Besitz der Kundengelder und können nach Belieben über das Geld verfügen.

Dadurch ist das Guthaben des Sparers ab dem Zeitpunkt der Rente nicht mehr verfügbar. Verträge dieser Art sind aus unserer Sicht in keinster Weise empfehlenswert.

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

 

 

 

7. "Eine sofortbeginnende Rentenversicherung ist besonders für ältere interessant"
Aussage: "Die sofortbeginnende Rente ist besonders interessant für ältere Menschen, die sich kurz vor oder bereits im Ruhestand befinden und ihre Altersabsicherung aufbessern möchten."
Auch hier grassiert der (bereits bei der Aussage "Späte Vorsorge" angesprochene) Denkfehler: Man könne aufgrund der fehlenden, langen Zeitspanne nicht in Aktienfonds, sondern nur in "sichere, schwankungsarme Anlagen" investieren. 

In Wirklichkeit jedoch stellt sich bei einem Aktienfonds-Auszahlplan als Rente die Frage nach einem eventuell "zu späten Einstiegsalter" überhaupt nicht. Im Endeffekt tätigen Sie bei einem Auszahlplan mit Ihrem Kapital immer eine langfristige Anlage. Sie entnehmen ja nur monatlich kleine "Häppchen", wodurch sich das Gesamtkapital langfristig sogar vermehren kann und somit langfristig angelegt bleibt. Da freuen sich später sogar die Hinterbliebenen. Echte Werte [pdf]neues Fenster

Richtet man sich als Kunde jedoch nach der oben zitierten Aussage (rot) aus der Versicherungsbranche, profitieren vor allem die Versicherungsgesellschaften. Auch wenn die Verrentung durch die steuerliche Begünstigung vorteilhafter erscheint sollte Ihnen hier klar bewusst sein, dass Sie mit der Verrentung über eine Versicherungsgesellschaft Ihr gesamtes Kapital gegen das Versprechen einer Rentenzahlung eintauschen.

Für die Versicherung ist eine lebenslang garantierte Rente übrigens gar kein Risiko, da diese ja problemlos aus den Erträgen der Kapitalanlage des Sparers bezahlt werden kann.

Beispiel: Die Versicherungsgesellschaft bezahlt Ihnen eine lebenslang garantierte Rente in Höhe von 4,5% des Gesamtkapitals. Diese Rendite von 4,5% p. a. kann eine Versicherungsgesellschaft jedoch spielend mit Ihrem Gesamtkapital erwirtschaften. Für die Rentenzahlung an Sie muss die Gesellschaft das Gesamtkapital also praktisch gar nicht antasten, sondern lediglich erwirtschaftete "Zinsen" an Sie auszahlen. Hier zeigt erneut das Wort "Garantie" seine anziehende Wirkung und sorgt somit dafür, dass Millionen von Sparern diesem Lockruf folgen.

 

MERKE: Die Verrentung des Kapitals ist für die Versicherungsgesellschaft immer ein willkommenes Geschenk. Für eine lebenslange (oder sogar ewige) Rente brauchen Sie Ihr Kapital nicht zu "verschenken". Selbst Rentenfonds/festverzinsliche Wertpapiere bieten Ihnen im Grunde schon die gleiche Rendite, die gleiche Garantie und Ihr Kapital bliebe erhalten.

Um auch vor den Auswirkungen einer Währungsreform, schleichender Inflation und Firmenpleiten (Banken, Versicherungen) geschützt zu sein, empfehlen wir den Entnahmeplan (Auszahlplan) mit konservativ gemanagten Aktienfonds. zum Beitrag "Entnahmeplan"

 

Natürlich gelten für das Produkt "Sofortbeginnende Rentenversicherung" auch die bereits weiter oben beschriebenen Nachteile der privaten Rentenversicherung. So wurde z.B. während der Währungsreform 1948 eine aus einer privaten Rentenversicherung ausbezahlte Rente von monatlich 500 Reichsmark auf 125 DM gekürzt. Preise für die Wohnungsmiete usw. blieben jedoch gleich (1:1).

Auch die Auszahlungen sind nicht konstant, sondern werden - zur Überraschung vieler Kunden - bei 'schlechter wirtschaftlicher Lage' einfach gekürzt.

Verträge dieser Art sind aus unserer Sicht in keinster Weise empfehlenswert. Ein großer Teil unserer Internetseite widmet sich deshalb diesem Thema. Die wichtigsten Informationen darüber finden Sie Sie unter nachfolgendem Link. zum Beitrag "Private Rentenversicherung"

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 

 

 

 

 

8. "Aktienfonds sind für die Altersabsicherung (Versorgungslücke) zu riskant"
Aussage: "Viele Sparer haben mit Aktienfonds schon viel Geld verloren. Deshalb soll erst in Aktienfonds investiert werden, wenn schon drei Lebens-/Rentenversicherungen als sichere Altersvorsorge abgeschlossen worden sind. Die gesunde Mischung macht's"
Das pauschalisierte Argument mit dem 'Geld verlieren' werden Sie immer wieder zu hören bekommen. Dazu muss man ganz deutlich betonen, dass a) Aktienfonds genauso wie eine Kapitalversicherung als langfristige Anlage gedacht sind, b) eine Kapitalversicherung unter Berücksichtigung der Inflationsrate ein für den Kunden unrentables Geschäft ist und c) Aktienfonds keineswegs gleich Aktienfonds ist.

Tatsächlich ist es so, dass von über 10.000 zugelassenen Fonds weniger als 1% (!) für die private Altersabsicherung geeignet sind. Und dies sind alles ausschließlich internationale, konservative Aktienfonds. Bei diesen Spitzenfonds gab es langfristig noch nie Verluste - im Gegenteil. zum Beitrag - "Aktienfonds"

Die Renditen waren immer wesentlich höher als z.B. bei jeder Kapitallebensversicherung. Deutsche Banken und Versicherungen kaufen deshalb selbst diese renditestarken Fonds und preisen Ihnen als Kunde am Schalter die hauseigenen Produkte als sicherer und attraktiver an.

Zur Aussage "Die gesunde Mischung macht's": Diese Aussage ist ein äußerst geschickt formuliertes Verkaufsargument, um Ihnen als fondsinteressierten Kunden doch noch eine Kapitallebensversicherung, private Rentenversicherung oder auch einen Bausparvertrag zu verkaufen. Die Formulierung "gesunde Mischung" richtet sich nicht gegen Fonds und ist ganz bewusst so gewählt. Sie kostet Sie als Kunde aber ein Vermögen.

Aus welchem Grund sollte jedoch eine Altersabsicherung, welche Schutz vor Veruntreuung, langfristig überdurchschnittliche Renditen, Schutz bei Insolvenz, Schutz bei Geldentwertung/Inflation und ständige Verfügbarkeit des Kapitals bietet, mit schlechteren Produkten, welche keine dieser Kriterien beinhalten, vermischt werden?

Wir waren Ende 2003 bei einem Beratungsgespräch auf der Bank. Wir stellten uns unwissend und verrieten uns erst mit unseren gezielten Fragen, dass wir ebenfalls aus der Branche kommen. Der nette Mann dort bot uns gerade eine neue "Mitgliederrente" an. Natürlich handelte es sich hierbei um eine private Rentenversicherung.

Auf das Thema "Aktienfonds" angesprochen meinte er, dass er diese natürlich auch anbieten könne, sie aber für die Altersabsicherung bzw. Versorgungslücke äußerst riskant wären und er den Kunden deshalb davon abrate. Daraufhin fragten wir, wie sich denn eine Summe von 10.000,-€ über 10 Jahre in einem internationalen, konservativen Aktienfonds entwickelt hätte - Und zwar vom März 1993 bis März 2003, dem Tiefpunkt nach einem der schwersten "Crashs" der Börsengeschichte. Er antwortete:

"Na ja....ich weiß diese Daten jetzt nicht auswendig....es könnte natürlich auch durchaus sein, dass Sie Ihr Geld nicht komplett verloren hätten."

Genial! - Er hatte nichts falsches gesagt, und uns (als Kunden) dennoch suggeriert, dass wir mit internationalen, konservativen Aktienfonds im 10-Jahresbereich stärkste Verluste verzeichnen können. Diese "Verluste" sehen in Wirklichkeit ganz anders aus:

 

MERKE: Für Versicherungsgesellschaften ist der Verkauf von Fondsprodukten wie z.B. die fondsgebundene Lebensversicherung weniger interessant, da hier die Gewinne der Fonds direkt an den Sparer weitergegeben werden müssen. Die Gesellschaften haben daher ein sehr starkes Motiv ihre Vermittler dahingehend zu "motivieren", den Verkauf einer klassischen, angeblich sichereren Kapitalversicherung vorzuziehen.

Für den Vermittler/Versicherungsvertreter selbst spielt es aufgrund der Provision kaum eine Rolle, ob er eine fondsgebundene oder klassische Kapitalversicherung vermittelt.

 

 

Was Sie wissen sollten:

 

 

 



 

9. "Beim Bausparvertrag habe ich gute Rendite, günstiges Darlehen und Prämien"
Aussage: "Vorteil des Bauspar-Darlehens ist, dass es sehr zinsgünstig ist"
Der Bausparvertrag wird von Banken, Bausparkassen und auch Maklern gerne für die Altersvorsorge angeboten. Für Ihre Altersabsicherung ist die Rendite eines Bausparvertrages jedoch viel  zu gering, um damit ein Vermögen aufzubauen - und ein Vermögen brauchen Sie für die Rente. zum Beitrag "Kaufkraft & Inflationsrate"

Auch zum Sparen für Ihr Eigenheim ist der Bausparvertrag nicht das ideale Produkt, obwohl (oder gerade weil) er von den entsprechenden Vertretern wegen des "günstigen" Darlehens nahezu immer empfohlen wird. Lassen Sie sich jedoch nie durch "Prämien", "günstige Darlehen", "Steuervorteile" und sonstige "Lockvögel" an der Nase herumführen. Es zählt immer das, was unter dem Strich herauskommt. Videobeitrag "Plusminus"neues Fenster

Auch bietet der Bausparvertrag keinen Schutz bei Inflation oder Währungsreform. Für die Versorgungslücke, Altersabsicherung usw. kommen nur internationale, konservative Aktienfonds in Frage. Diese sind langfristig sicherer, flexibler und ertragreicher.

 


 

10. "Die Riester-/Rürup-Rente lohnt sich aufgrund der Zulagen bzw. Steuervorteile"
Aussage: "Die wesentlichen Vorteile der Riester-Rente oder Rürup-Rente sind die Zulagen bzw. der Sonderausgabenabzug sowie ihre Hartz IV-Sicherheit"
Bei der Riester- und auch Rürup-Rente treffen oftmals gleich mehrere negative Faktoren zusammen (Renditeverlust durch Garantien, gezillmerte Kosten, nicht empfehlenswerte Fonds) wodurch das Ergebnis besonders schlecht ausfällt. siehe auch Menü 'Fragen' (Frage 20)

Gekrönt wird das Ganze dann noch durch den Verlust des Gesamtkapitals ab Rentenbeginn und mögliche Kürzungen der Rente (Rentenzahlungen sind nicht garantiert).

Wir raten deshalb massiv davon ab. Sowohl klassische Riester/Rürup-Produkte, deren Varianten über eine fondsgebundene Versicherung und sogar Riester- und Rüruprente als Fondssparplan beinhalten aus unserer Sicht erhebliche Mängel. zum Beitrag "Riester-/Rürup-Rente"

 

 

 

 

 

 

11. "Eine englische Lebensversicherung sichert Ihre Rente"
Aussage: "Eine englische Lebensversicherung ist zur Deckung der Versorgungslücke für jeden empfehlenswert, der sich bestmöglich für das Alter absichern möchte"
Die britische bzw. englische Lebensversicherung oder Rentenversicherung unterscheidet sich von der deutschen Lebensversicherung oder Rentenversicherung vor allem dadurch, dass britische Versicherungsgesellschaften Ihr Geld bis zu 100% in Aktien anlegen dürfen. In den letzten 100 Jahren hat die englische Lebensversicherung deshalb auch höhere Renditen als ihre Konkurrenz aus Deutschland erzielt.

Diese Tatsache ist jedoch noch lange kein Beweis dafür, dass solche Verträge für die private Altersvorsorge geeignet sind. Zu einer Altersvorsorge gehören neben Sicherheit auch eine langfristig gute Rendite, die sich schon in der Ansparphase zeigt und nicht erst per Schlussbonus. zum Beitrag "britische/englische Lebensversicherung"

 

 

 

12. "Die betriebliche Altersvorsorge (BAV) ist eine lukrative Form der Altersabsicherung"
Aussage: "Die betriebliche Altersvorsorge über den Arbeitgeber (BAV) ist eine optimale Ergänzung zur privaten Altersabsicherung"
Diese Aussage gilt nur unter der Voraussetzung, dass die betriebliche Altersvorsorge (BAV) über eine ungezillmerte, fondsgebundene Kapitalversicherung mit internationalen, konservativen Aktienfonds bespart wird. Damit die BAV wirklich lohnenswert wird, muss vom Sparer zudem ein unzumutbarer Aufwand betrieben werden. zum Beitrag "Betriebliche Altersvorsorge (BAV)"

 

 

 

 

13. "Gold ist eine sichere und rentable Altersabsicherung"
Aussage: "Wer in Gold und Silber investiert, profitiert vom steigenden Wert der Edelmetalle und sichert sich auf diese Weise die Zukunft."
Gold- und Silbermünzen sind nützlich, um in wirklich extremen Zeiten (z. B. Währungsreform) flüssig und zahlungskräftig zu sein. Erworbene Gold- oder Silbermünzen sollten natürlich immer an einem sicheren Ort aufbewahrt werden. zum Beitrag "Gold & Silber"

Unter dem Aspekt "Rendite" sind Gold und andere Edelmetalle jedoch überhaupt nicht kalkulierbar. In den letzten 100 Jahren haben Goldbesitzer sogar über eine ganze Generation hinweg keine Rendite erzielt. Des Weiteren unterliegen Edelmetalle wie Gold und Silber teilweise extremen Wertschwankungen.

Goldpreis 1900-2007 [Dateigröße: 40 KB] Renditevergleich Gold - Templeton Growth Fundneues Fenster

Berücksichtigt man dazu noch die jährliche Inflationsrate, fällt eine mit Gold aufgebaute Rente sehr mager aus. Zudem entstehen auch Kosten beim Erwerb (z.B. als Goldsparplan) oder der Aufbewahrung (physisches Gold) in einem Bankschließfach oder Tresor.

Für die Altersabsicherung bzw. zur Deckung der Versorgungslücke sind internationale, konservative Aktienfonds die wesentlich bessere Wahl. Durch ihren Sachwertstatus gewähren sie ausreichend Sicherheit und Schutz bei Konkurs oder Währungsreformen. Zusätzlich bieten Aktienfonds im Gegensatz zu Edelmetallen eine für die Altersvorsorge dringend benötigte, überdurchschnittliche Rendite. zum Beitrag "Aktienfonds"

 

 

 

 

 

Halbwahrheiten: Altersabsicherung, Versorgungslücke, Rentensparplan - © 2012 Gegen-Altersarmut

 

Suchbegriffe: Altersabsicherung, Versorgungslücke, Rentensparplan, Versorgungslücke berechnen

 

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